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Reisemobil - Der  Dieselärger hat die Liebhaber von Wohnmobilen erreicht

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In den Medien wird berichtet, dass nun auch der Konzern Fiat Chrysler Automobile mit seinen Tochterunternehmen Jeep, Alfa Romeo und Iveco und seinem Schwesterkonzern CNH Industrial in den Diesel-Abgasskandal verwickelt sei. Für Fiat-Kunden, aber auch Halter von Fahrzeugen, in denen Motoren von Fiat verbaut sind, drängen sich daher eine Vielzahl von Fragen auf, allen voran:


Ist mein Fahrzeug betroffen? Gehöre ich zum Kreis der Geschädigten?

1. Welche Fahrzeuge/welche Motoren sind betroffen?

Der Automobilhersteller Fiat-Chrysler ist in den Fokus des Diesel-Abgasskandals gerückt. Betroffen sein sollen alle Euro 5 und Euro 6 Motoren von Fiat sowie deren Tochterunternehmen Jeep, Alfa Romeo und Iveco. Ausgenommen sein sollen lediglich Antriebe mit EURO 6d Temp und EURO 6d. Diese würden die vorgeschrieben Abgasnormen einhalten. Allein Fiat soll 13 Fahrzeug-Modelle mit Dieselmotor anbieten. Beim Fiat Ducato beispielsweise handelt es sich um ein reines Diesel-Modell.
Dabei sollen von den Verstrickungen im Diesel-Abkehrskandal nicht allein Pkws, sondern auch auf Nutzfahrzeuge wie Transporter, Busse, Lkw und Feuerwehrautos sowie weiterreichend Reise- und Wohnmobile betroffen sein. Letztere wären in großem Umfang betroffen, da sie oftmals mit Motoren der Fiat-Gruppe ausgestattet sind. 

Die vollständige Liste finden Sie unten im Text.

2. Hat die Staatsanwaltschaft bereits die Ermittlungen gegen den Konzern aufgenommen?

Nach hier vorliegenden Informationen soll die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main bereits im Juli 2020 Durchsuchungen gegen unter anderem Fiat-Chrysler wegen Verdachts des Betruges im Zusammenhang mit Dieselabschalteinrichtungen eingeleitet haben. Die Ermittlungen sollen sich dabei auch gegen Jeep, Alfa Romeo und Iveco richten. Im Zuge dessen hat die Staatsanwaltschaft einen Zeugenaufruf ausgebracht. Dieser richtet sich an Neuwagenkäufer und Tageszulassungskäufer bestimmter Dieselfahrzeuge Baujahr/Erstzulassung 2014-2019. Ermittelt werden soll seitens der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts, dass bei bestimmten Diesel-Motoren von Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung getrickst worden sein soll.

3. Was bedeutet es für mich, wenn mein Fahrzeug betroffen ist?

Für Halter von Fahrzeugen mit einem Dieselmotor drängt sich die Frage auf, was es bedeutet, wenn das Fahrzeug konkret mit einem Motor ausgestattet ist, der in den Fokus der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Kraftfahrt-Bundesamtes wegen des Verdachts der Manipulation an der Motorenleistung gerückt ist.
Wertverluste können nicht ausgeschlossen werden. Die Furcht vor Fahrverboten ist nicht unbegründet. Stilllegungen können drohen. Von einer möglichen Stilllegungen sollen nach Berichterstattung im Handelsblatt allein in Deutschland mehr als 200.000 Fahrzeuge bedroht sein.

4. Wie gehe ich damit um, dass mein Fahrzeug betroffen ist?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass in ihrem Fahrzeug ein Motor mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung verbaut sein könnte, die dafür sorgt, dass Abgasgrenzwerte nur auf dem Prüfstand, nicht aber im realen Straßenbetrieb eingehalten werden, sollten sie sich mit einer spezialisierten Kanzlei in Verbindung setzen und sich anwaltlich beraten lassen. Dort wird man ihnen nicht nur sagen können, ob ihr Fahrzeug vom Fiat-Dieselskandal betroffen ist, sondern auch, welche Möglichkeiten sich ihnen bieten.

5. Gegen wen kann ich rechtlich vorgehen, wenn mein Fahrzeug betroffen ist?

Besteht der begründete Verdacht, dass bei ihrem Modell die EU-Abgasnormen nicht eingehalten werden, stehen ihnen möglicherweise Ansprüche sowohl gegenüber dem Hersteller, d.h. dem Automobilkonzern Fiat-Chrysler, als auch gegenüber dem Händler, von welchem sie das Fahrzeug gekauft haben, zu. Gegen wen im konkreten Ansprüche geltend gemacht werden können - Hersteller und/oder Händler - hängt von verschiedenen Faktoren ab. So unterscheiden sich die Ansprüche nicht nur hinsichtlich der Zielrichtung, sondern auch in Bezug auf ihre Durchsetzbarkeit. Insoweit sind die Ansprüche an unterschiedliche Voraussetzungen gebunden.

6. Welche Möglichkeiten bieten sich mir im Konkreten, wenn mein Fahrzeug betroffen ist?

Kunden, in deren Fahrzeug ein vom Diesel-Abgasskandal betroffener Motor verbaut ist, bieten sich verschiedene Möglichkeiten.
Zunächst können sich Kunden an das Autohaus, über welches sie das Fahrzeug erworben haben, wenden. Insoweit können gegenüber dem Autohaus als Händler Gewährleistungsansprüche durchsetzbar sein.
Daneben können sich Verbraucher aber auch unmittelbar an den Automobilhersteller Fiat-Chrysler selbst wenden und Ansprüche geltend machen.
In beiden Fällen raten wir, hierzu rechtliche Unterstützung durch eine Rechtsanwaltskanzlei beizuziehen.

7. Kann ich meine Ansprüche in Deutschland gerichtlich durchsetzen?

Erfreulicherweise ist es dank einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) aus dem Jahr 2020 möglich, dass Hersteller eines manipulierten Dieselfahrzeuges generell in dem Land verklagt werden können, in dem die Fahrzeuge verkauft und erworben worden sind. Für betroffene Fahrzeughalter heißt dies, dass sie ihre Ansprüche vor einem deutschen Gericht geltend machen können, ihrer Ansprüche also nicht in Italien durchsetzen müssen.

8. Gibt es Fristen, die gewahrt werden müssen?

Ansprüche können dabei an Fristen gebunden sein. Gewährleistungsansprüche, welche gegenüber dem Autohaus als Händler geltend gemacht werden können, sind in ihrer Durchsetzbarkeit begrenzt auf zwei Jahre gerechnet ab dem Datum des Kaufs. Eine Erleichterung kommt Kunden dabei insoweit zu Gute, als in den ersten sechs Monaten ab Kauf die Beweislast umgekehrt wird, d.h. der Händler beweisen müsste, dass die Anspruchsvoraussetzungen für eine Neulieferung/einen Rücktritt nicht vorliegen. Aber auch Ansprüche gegenüber Fiat-Chrysler als Hersteller können der sogenannten Verjährung unterliegen. Aufgrund dessen sollten Verbraucher, denen wegen möglicher Diesel-Manipulationen Ansprüche gegenüber Fiat Chrysler als Hersteller zustehen können, nicht zu lange zuwarten und möglichst zeitnah ihre Rechte durchsetzen.

9. Liste der Staatsanwaltschaft in Hessen

Bei den folgenden Fahrzeugen bittet die Staatsanwaltschaft in Hessen um Mithilfe
Fiat, Jeep, Alfa Romeo und Iveco
der Abgasnormen
Euro 5 und Euro 6
Erstzulassung/Baujahr
2014-2019,
in denen nachfolgende Motoren verbaut sind:
1,3 Liter Multijet
1,3 Liter 16 V Multijet
1,6 Liter Multijet
1,6 Liter
2,0 Liter Multijet
2,0 Liter
2,2 Liter Multijet II
2,3 Liter
2,3 Liter Multijet
3,0 Liter


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